Ergotherapie hilft Kindern dabei, die Alltagshandlungen die sie können möchten oder müssen, zu erlernen oder zu verbessern.
Oft wird ein Kind vom Kindergarten zur Ergotherapie geschickt, weil es beim Turnen als tollpatschig auffällt, nicht gut hüpfen und balancieren kann. Schulkinder kommen häufig mit Konzentrationsproblemen oder unleserlicher Schrift. Manche Kinder können nicht gut bei einer Sache dabei bleiben, malen und basteln ungerne und sind ungeschickt beim Spielen mit kleinen Sachen wie Bausteinen, Perlen oder Lego. Oftmals sind es auch Kinderärzt*innen, denen eine Entwicklungsverzögerung auffällt. Oder die Eltern erkennen selbst, dass ihrem Kind zum Beispiel das Anziehen, Abwarten oder Spielen von Brettspielen schwerer fällt als Gleichaltrigen. Für diese und viele weitere Probleme bei Alltagshandlungen sind Ergotherapeut*innen zuständig.

Ergotherapeut*innen erkennen die Schwierigkeiten und Stärken des Kindes, setzen gemeinsam mit der Familie Ziele fest und unterstützen das Kind mit einer an sein Alter und seine Fähigkeiten angepassten Therapie und die Eltern mittels Elternberatung. Die Kompetenzen der Familie werden gestärkt und weniger gut ausgeprägte Fertigkeiten des Kindes spielerisch verbessert, damit es sich in seinem Alltag als erfolgreich erleben kann.