Zu Beginn der Ergotherapie findet eine genaue Befundung statt. Gezielte Beobachtungen, Entwicklungstests und Gespräche mit Ihnen und Ihrem Kind kommen zum Einsatz, um ein möglichst umfassendes Bild seiner Fähigkeiten und Persönlichkeit zu erhalten.

Danach folgt das Elterngespräch, bei dem ich die Ergebnisse der Befundung mit Ihnen bespreche. Wenn Sie Therapie für Ihr Kind in Anspruch nehmen möchten, legen wir gemeinsam Ziele fest und ich schlage Ihnen einen Behandlungsplan vor.

Bei Bedarf führe ich auch gerne beratende Telefonate mit anderen Bezugspersonen des Kindes (KindergartenpädagogInnen, LehrerInnen, andere TherapeutInnen, etc.) durch.

Die anschließende Ergotherapie findet üblicherweise ein Mal wöchentlich (freitags) zu einem gemeinsam festgelegten Termin statt und dauert jeweils 60 Minuten. Die Stunden werden spielerisch gestaltet, da es für das Lernen und Weiterentwickeln des Kindes besonders wichtig ist, dass es Freude daran hat und sich als selbstwirksam und erfolgreich erlebt.

Für die Ergotherapie benötigen Sie:

Sie müssen bereits beim ersten Termin einen Verordnungsschein für Ergotherapie mitnehmen, den Sie sich von einem Arzt/einer Ärztin (wenn möglich Kinderarzt*in oder einer/m anderen Facharzt*in) ausstellen lassen.

Was auf der Verordnung oben stehen muss:

  • „Verordnung für Ergotherapie“
  • Name und Geburtsdatum des Kindes
  • Name des Elternteils, bei dem das Kind mitversichert ist
  • Zuweisungsdiagnose als ICD-10-Code
  • 10 Einheiten à 60 Minuten
  • Name der Therapeutin: Brigitte Fries

In der ersten Einheit fülle ich mit Ihnen einen Behandlungsplan aus, in welchem die Therapieziele und -maßnahmen kurz angegeben sind. Dieser wird von einigen Krankenkassen für die Chefärztliche Bewilligung benötigt.

Vor der ersten oder spätestens vor der zweiten Einheit Ergotherapie sollten Sie bei der Krankenkasse, bei der Ihr Kind mitversichert ist, um eine Chefärztliche Bewilligung ansuchen. Am schnellsten geht das, wenn Sie persönlich zu Ihrer Krankenkassa gehen. Es ist aber auch per Post, Fax oder Formular auf der Website der Krankenkasse möglich. Eine Chefärztliche Bewilligung ist unbedingt ab der zweiten Einheit nötig, damit Sie im Anschluss an die Behandlung die Kosten für die Therapie (teil-)refundiert bekommen. Für das Ansuchen um die Chefärztliche Bewilligung benötigen Sie den Verordnungsschein. Manche Krankenkassen verlangen auch den Behandlungsplan dazu.
Die Höhe der (Teil-)Refundierung hängt von der jeweiligen Krankenkasse ab.